Einleitung

Mit dem vorliegenden Beitrag wird eine Reihe zur Landwirtschaft in der römischen Epoche fortgesetzt, die im letztjährigen Bauerekalenner ihren Anfang genommen hatte1. War dort der römischen Gutshof in seiner zeitlichen Entwicklung und mit seinen unterschiedlichen Bauteilen näher beleuchtet worden, so soll dieses Mal die landwirtschaftliche Aktivität selbst - ihre Methoden, die verwendeten Werkzeuge sowie die Stellung im Wirtschaftsleben - im Zentrum der Ausführungen stehen2. Wie sein Vorgänger, so geht auch der diesjährige Beitrag zurück auf eine Vorlesungsreihe, die der Verfasser im Sommersemster 1996/97 im Rahmen der Aktivitäten des Séminaire d' Etudes Anciennes am Centre Universitaire de Luxembourg gehalten hat. Um den Text einem möglichst weiten Kreis von Lesern zugänglich zu machen, wurde bei der Veröffentlichung auf einen detaillierten wissenschaftlichen Anmerkungsapparat verzichtet. Eine Literaturliste am Schluß des Beitrags ermöglicht jedoch dem an mehr Informationen Interessierten den problemlosen Zugang zu weiterer wissenschaftlicher Literatur.